Vom 25. bis 27. Mai 2018 fand in den Friedrichshafener Messehallen die 11. Klassiker-messe der besonderen Art statt.
Der Slogan „zu Wasser, zu Lande und in der Luft“ – mit rollenden, schwimmenden und fliegenden historischen Fahrzeugen prägte diese Messe.

Beim „Vintage Demo Racing“ kurvten die Fahrer in ihren Oldtimern mit viel Freude über die Messemeile und testeten ihre historischen Raritäten und Rennfahrzeuge im oberen Drehzahlbereich. „Für uns ist es sehr wichtig, dass wir Oldtimer als Fahrzeuge in voller Fahrt und mit vollem Sound zeigen können“ (Messechef Klaus Wellmann und Projektleiter Roland Bosch).

Dieser Event-Charakter und die tolle Atmosphäre in den Ausstellungshallen machen diese Messe einmalig.

Mit der Umbenennung der Messe wurde die Kooperation mit der Motorworld Group deutlich. Da mittlerweile Oldtimer-Messen wie Pilze aus dem Boden sprießen, glaubt man bei der Messe Friedrichshafen, dass zukünftig nur Messen mit entsprechender Größe und Stärke Bestand haben werden.

Die konzeptionellen Verbesserungen hatten jedoch ihren Preis. So wurde der Eintrittspreis von 13€ auf 18€ erhöht.

Dies war vermutlich auch der Grund warum die Besucherzahlen nicht stiegen, sondern sich auf dem Niveau der Vorjahre einpendelten (37.700 Besucher).

In diesem Jahr präsentierten 800 Aussteller, Clubs und Teilnehmer aus 17 Ländern ihre Oldtimer. Mit dabei der RT88 Bodensee, der, wie in den vergangenen Jahren, einen Messestand im Auftrag des R/C 107 SL-Clubs organisierte.

Dank der Einsatzbereitschaft unserer Clubmitglieder und ihrer Partner war die Suche nach Standpersonal kein Problem. Sogar Schweizer Clubfreunde halfen bei der Betreuung der sehr zahlreich erschienenen Mitglieder und 107er-Interessierten.
Verstärkt wurde das Team durch Clubpräsident Günter Hoferer, der gemeinsam mit unserem Technikbeauftragten Thomas Staudacher bei zahlreichen technischen Fragen helfen konnte.  Volker Dörr ließ es sich nicht nehmen, den Clubshop zu betreuen.

Zudem wurden wir ganz überraschend vom Vizepräsidenten des Clubs, Winfried Wiedenhöfer mit Gattin Lilo, besucht. Aus dem spontanen Besuch wurde ein richtiger „Messe-Standdienst“.
Kommentar Lilo zu Uwe: „Leeven Jung, steh net esu röm, hol mr ens die Mitgliedsanträge“.

Der Schwäbische Dialekt, verstärkt durch Kölsches Platt, trug zum vollen Erfolg der Messe bei. Vermutlich wurden die 11 Neumitglieder von dieser Sprachenvielfalt so beeindruckt, dass nur noch eine schnelle Unterschrift helfen konnte.

Auch auf diesem Wege nochmals vielen, vielen Dank an alle Beteiligten für das tolle Engagement – oder auf Schwäbisch „Vergelt´s Gott“ und Dank schea.

                                                                                                                                                       Uwe Siebenbrodt, RT88 Bodensee

 

…und jetzt noch ein paar Bilder

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