Gruppenbild vor dem Friedensdenkmal auf dem Werderberg bei Edenkoben.

Geschichte (aus Wikipedia) : Als Sieges- und Friedensdenkmal in Edenkoben wurde 1899 auf dem Werderberg bei Edenkoben zur Erinnerung an den Sieg im Krieg von 1870/71 errichtet. Heute wird das Denkmal meist nur „Friedensdenkmal“ genannt.

Der Werderberg wurde gewählt, weil man von dort aus die Signale des Sieges über die Franzosen, die in Straßburg gegeben wurden, sehen konnte. Bei der Reiterfigur handelt es sich um einen nackten Jüngling, der einen Ölzweig in der Hand hält und als Zeichen des Friedens emporstreckt. Das Denkmal wurde von August Drumm, einem Bildhauer aus Ulmet bei Kusel gestaltet und in den Jahren 1893–1899 erbaut.[1] Den Auftrag zur Errichtung gab Prinzregent Luitpold von Bayern, der durch einen gemeinsamen Bekannten auf August Drumm aufmerksam geworden war. Weitere Bauwerke von August Drumm sind die „Verkörperung der Palatia“ auf der Prinzregentenbrücke in München, der „Wittelsbach-Brunnen“ in Zweibrücken sowie ein Bilderrelief am Südportal des Reichstagsgebäudes in Berlin.[2] Der Berg, auf dem das Denkmal errichtet wurde, hieß wegen des überwiegenden Baumbestandes an Kiefern „Kiefernberg“. Im Rahmen der Erbauung des Denkmales wurden der Berg und der Platz, auf dem das Denkmal steht, zu Ehren des preußischen Generals Karl-Friedrich Wilhelm Leopold August Graf von Werder in „Werderberg“ und „Werderplatz“ umbenannt.

 

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