Charity-Ausfahrt Christophorushaus Göttingen am 11. August 2019

Das Wohnheim Christophorushaus (Diakonisches Werk Christophorus e.V.) ist eine Einrichtung für betreutes Wohnen in Göttingen. Der RT37 hatte die Bewohner schon vor längerer Zeit zu einer kleinen Rundfahrt eingeladen. Nach einer langen Planungsphase gelang es Hans endlich, einen Termin für die Ausfahrt abzustimmen und so machten wir uns am Sonntag frühmorgens auf den Weg zum Wohnheim am Leinekanal. Bei bestem Sommerwetter trafen pünktlich um 9:45 Uhr insgesamt 9 Fahrzeuge ein und stellten sich zunächst auf dem Platz neben dem Wohnheim auf. Es waren nicht nur Fahrzeuge mit Stern dabei, sondern auch die Marken Porsche, BMW und Citroen reihten sich ein. 

Einige Bewohner erwarteten uns schon und nach kurzer Zeit hatte sich unsere Ankunft rumgesprochen. Schnell kam man ins Gespräch und die Vorfreude auf die Fahrt war allen anzumerken. Auch der Heimleiter, Christian Tölle war da und die offizielle Begrüßung aller Teilnehmer konnte beginnen. Dann ging es an die Aufteilung der Gäste auf die verschiedenen Fahrzeuge. Die gute Mischung an verschiedenen Marken und Modellen machte die Wahl nicht einfach. Einige Teilnehmer hatten sich sofort für ihr Lieblingsmodell entschieden und eilten zu den Fahrzeugen, andere mussten etwas länger überlegen. Schließlich waren aber alle 12 Mitfahrer auf die Autos verteilt, Herr Heidlindemann, Vorstand der Christopherus e.V., nahm im ersten Fahrzeug neben Hans Platz und es konnte losgehen. Hans hatte eine schöne Strecke rund um Göttingen ausgearbeitet. Durch die Stadt ging es über die Herzberger Landstraße und ein kurzes Stück B27 Richtung Waake, dann weiter über kleine Straßen nach Mackenrode, Klein Lengden, Reinhausen und Niedernjesa zurück zum Wohnheim. Glücklicherweise war der Verkehr am Sonntagvormittag noch nicht so groß und unsere Gruppe konnte trotz der 9 Fahrzeuge alle Ampeln und Kreuzungen passieren, ohne auseinander zu fallen.

Natürlich gab es auch zwischendurch zwei geplante Stopps, denn Pausen gehören ja bekanntlich zu den schönsten Dingen im Leben. Zunächst machten wir einen Fotohalt auf dem Parkplatz des Wendebach Stausees. Leider waren schon viele andere Autofahrer auf die Idee gekommen dort zu parken, so dass es etwas eng war und wir gerade noch Platz fanden. Gleich wurde über die bisherige Fahrt diskutiert und es gab erste Fahrzeugwechsel. Einer meiner Mitfahrer war ein ausgesprochener Autoexperte und erklärte mir, dass auch Ford und Volvo gute Autos gebaut hätten, was ich natürlich sofort bestätigte. Eine besondere Überraschung für unsere Mitfahrer war dann der zweite Stopp an einer Bäckerei mit Cafe. Alle wurden von uns zu Frühstücksbrötchen oder Kuchen und Getränken eingeladen und wir genossen die kulinarische Pause und das schöne Wetter auf den Sitzplätzen vor dem Café. 

Nach zwei Stunden waren wir alle wieder wohlbehalten am Wohnheim angekommen und wir  verabschiedeten uns von den Mitfahrern, die sich herzlich bedankten und fragten, ob wir so eine Fahrt nicht noch einmal machen könnten. Ich glaube allen Fahrern und Beifahrern hat dieser Ausflug sehr viel Spaß gemacht und vielleicht kann es im nächsten Jahr tatsächlich eine Wiederholung geben.

Wolfgang