Gruselig oder schön?

Wie es sich für eine Ausfahrt gehört trafen wir uns morgens 8.30 Uhr auf dem Parkplatz des Schützenvereins Hausbruch. Das bitten um schönes Wetter hat sich gelohnt und so kamen schon die Härtesten „oben ohne“.

Treffen auf dem Parkplatz der Schützen.

Nach einer kurzen Tagesbesprechung und angesteckt vom blauen Himmel machten sich auch  andere frei.

Eine bunte Mischung aus 23 Fahrzeugen fuhren über kleine Straßen durch den landschaftlich schönen Teil der  Harburger Berge. Wir genossen die Farben des Frühlings bis hin zu einen idyllischen Gasthof der für das Wohl der 44 Insassen sorgte.

Gut gelaunt und bestens bewirtet, die Sonne im Gepäck brachten wir unsere Autos auf Touren. Mit Freude durchfuhren wir noch verschlafene Dörfer, Heide und Aue-Landschaften bis ins Teufelsmoor.

Warten - auf wen denn nu?

Warten – auf wen denn nu?

Kleine Straßen, die man sonst eher in der hektischen Zeit nicht benutzt, brachten uns zum Historischen Moorhof nach Augustendorf.

Parkplätze wie gemacht für den SL

Parkplätze wie gemacht für den SL

Die Besichtigung beginnt.

Die Besichtigung beginnt.

Eine Ansiedlerstelle aus dem Beginn der Moorkolonisation. Was heute ein Ausflugsziel ist, war Anfang des 19. Jahrhundert harte Arbeit in ärmlichste Lebensbedingungen. Als unsere Gruppe komplett war begann die Führung. Eine in deutsch und eine in platt.

Die Männer bekundeten sogleich ihr Interesse an den alten, landwirtschaftlichen Maschinen und der ein und andere konnte sich noch erinnern das Opa diese Maschine auch hatte.

Teufelsmoor: nass, schaurig und gruselig…Nein!

Teufelsmoor: nass, schaurig und gruselig…Nein!

Die Torfmoorkähne warten auf uns.

Die Torfmoorkähne warten auf uns.

Ausflug Teufelsmoor

Da sich der Himmel etwas eintrübte machen wir uns auf zur Moorkahnfahrt ins Kollbeckmoor. Die Steuermänner warteten schon auf uns. Zwei Kähne wurden besetzt und wir schipperten ein Stück im Moor entlang.
Da ich der Sprache „Plattdeutsch“ nicht mächtig bin verstand ich nicht wirklich viel. Michael sicher auch nicht, denn er träumte von seinem SL. Als sich der Himmel verdunkelte wurde Plan „B“ abgerufen. Kremserfahrt mit dem Oldtimer – Trecker. Wobei Plan „A“ durchziehen die bessere Alternative gewesen wäre, denn es blieb bei ein paar Tröpfchen und die Kahnfahrt war angenehmer.

Der “Spessart“ war für eine Tagestour zu weit, deshalb entschieden wir uns für das „Wirtshaus im Moor“ das mit seinem rustikalen Grillzimmer einen ganz persönlichen Charme versprühte. Bei einem deftigen  Grillbuffet stärkten wir uns für die Heimfahrt.

Das Restaurant – „Wirtshaus im Moor“

Über Sandborstel, Fredenbeck und Deinste fuhren wir bis zur Elbe. Immer den Elbdeich folgend genossen wir die Rückfahrt bis Finkenwerder, wo ein wunderschöner Tag sich dem Ende neigte.

Dank Tanja und Ralf ging keiner verloren.
Und schon warten wir auf die nächste interessante Ausfahrt.
(Manu)

P.S.:

Die Route mit einigen Details.