Altmark – wo ist das denn?

Als unser Clubfreund Pawel nebst seiner besseren Hälfte Manuela die Organisation der jährlichen 3 Tages Tour übernahm, unterstützen die beiden spontan Tanja und Ralf.

Was dabei raus kam kann man nun hier lesen.

Anreise – auf eigene Faust?

Die Strecke ging nach Gardelegen genauer gesagt zum Jagdschloss Letzlingen. Was sagte Manuela als sie dieses Schlosshotel entdeckte – da will ich mal übernachten – und nun kommt der ganze RT20 mit. Aber dazu später. Der Weg dahin führt durch das schöne Elbtal. Vor einiger Zeit hatten wir vom RT20 eine schöne Ausfahrt nach Wittenberge unternommen. Da gab es einige tolle Landstraßen mit quasi keinem real existierendem Autoverkehr und es gab nur vereinzelte Geschwindigkeitsüberwachungsgeräte. Wenn das nicht dazu einlädt NICHT die kürzeste Strecke zu nehmen? Also fanden sich erst 3 dann 4 SLs nebst Besatzung um den Weg zum Schloss anzutreten.

Start in Bergedorf bei bestem Wetter – blieb weitgehend so.

Start in Bergedorf bei bestem Wetter – blieb weitgehend so.

Auf den schönsten Straßen des Ostens geht es zur ersten Pause nach Dömitz. Nun auch mit dem 4. im Bunde. Ein schönes erstes Mittagessen stimmte uns auf ein hoffentlich tolles Wochenende ein.

In Dömitz schon zu viert

In Dömitz schon zu viert

Zwischendurch gab es sehr interessante Orte bzw. Namen und wir waren immer noch im Zielfenster der geplanten Ankunftszeit.

Wootz

Wootz – und nicht mal zu schnell 🙂

Nach weiteren Kilometern bei bestem Wetter und flotter Fahrt – Ralfs Kommentar: Unser Kutscher kennt den Weg – erreichten wir am späten Nachmittag unser Schloss. Alleine der Weg dahin hätte das Wochenende schon gerettet – aber das war nur das Vorspiel.

Ein Schloss - eine echtes Schloss

Jupp das ist ein echtes Schloss! – Manuela wir verstehen Dich.

Nachdem alle so langsam oder in unserem Fall schneller eintrafen, wurden die Schlosszimmer verteilt. Die anschließende Fahrerbesprechung für die morgige Tour fand dann im Innenhof statt.

Fahrerbesprechung im Schlosshof.

Fahrerbesprechung im Schlosshof.

Der Abend klang sehr gemütlich aus.

Ja kann man es sich gut gehen lassen.

Ja kann man es sich gut gehen lassen.

Frisch gestärkt geht es am Samstagmorgen los durch die Altmark.

Pawel hatte eigentlich eine schöne Strecke ausgearbeitet. Doch leider war das Bauamt der Meinung, so einfach kommen wir nicht durch die Altmark. Schwups mal eben eine neue Brücke an den Start gebracht und dafür dann den schönen Weg unterbrochen. Dann einfach auf gut Glück und immer der Nase nach werden wir schon den Weg finden. Doch dann fanden wir das Dorf mit der einen Straße, die nun auch noch dort endete. Alle SLs schön rein und wo nun hin?

Ja wo laufen sie denn - ähm fahren?

Ja wo laufen sie denn – ähm fahren?

So staunten nicht nur wir sondern auch nahezu alle Bewohner des Dorfes. Schnell waren erste Kontakte geknüpft und es wurde Kaffee und Kuchen angeboten. Was wir dankend ablehnen mussten, da es ja noch weiter zu einer Stadtführung gehen sollte. Aber die Option das stille Örtchen zu besuchen wurde dankend angenommen. Es wurde gedreht und mit frischen Navigationsinformationen ging es dann auch weiter in die richtige Richtung.

Das erste Ziel war das schöne Tangermünde. Leider hat sich Tangermünde sehr stark an unsere Heimatstadt Hamburg orientiert in der es noch mehr Baustellen und Umleitungen als Möwen gibt. Ein wenig orientierungslos fuhr unser Corso durch die Stadt und suchte den Parkplatz an der Elbe. Spontan zeigte uns ein einheimischer Autofahrer den Weg indem er vor fuhr. Anscheinend kannten auch alle weiteren Tangermünder unseren neuen Guide, denn an jedem Kreisverkehr wurden wir vorgelassen wie Königin Beatrix. Der Mann war hier wohl der König? Nach kurzer Zeit waren am Parkplatz. Und wieder ein Dankeschön an die super-netten Leute aus Tangermünde.

Tangermünde an der Elbe

Tangermünde – Parken an der Elbe vor der Stadtmauer.

Es folgten 2 Stadtführungen, da wir in Summe doch zu viele für eine waren. Da Tangermünde überschaubar ist hat sich des Öfteren getroffen und entsprechend jedes Mal gegrüßt. Weiter ging es dann zu einem weiteren Schloss. Auf nach Tangerhütte. Dort wurden wir vom ortsansässigen Oldtimer Club empfangen, ach ja und der Kulturamtsleiter war auch da –wir waren wohl echt wichtig.

Ich möchte jetzt einfach mal sagen, wir haben eine ganz große Menge an super netten hilfsbereiten und offenen Menschen in der Altmark getroffen, dass das eigentlich alleine schon einen Bericht wert wäre!

Tangerhütte Schloss

Tangerhütte Schloss

Nach einer weiteren Stärkung stand nun eine Prüfung für die Fahrer an. Es galt so genau und möglichst schnell Rückwärts einparken. Ein toller Spaß zumal unsere Damen schnell heiße Anfeuerungsrufe starten – egal wer fuhr.

Parken bis der Arzt kommt….

Nach dem Schloss war vor dem Museum der Oldtimerfreunde Tangerhütte. Dort hatten unsere Gastgeber in einer alten Halle liebevoll diverse Sammlerstücke aus der Vergangenheit zusammen getragen und entsprechend präsentiert. Autos, Werkzeuge, Gegenstände aus dem Alltag der letzten Jahrzehnte – alles war da. Und genau das Richtige für uns. Es gab den SL für den kleinen Mann:

Aber selbst unsere Technikexpertin Kirsten konnte dem schlecht laufenden Motor kein Leben ein hauchen.

Egal, es war ein sehr nettes Treffen mit Gleichgesinnten zum Thema historische Mobilität.

Dann ging es so langsam Richtung unseres Schlosses.

Ein paar Fahr Impressionen:

Dann gab es im Hintergrund ein Grummeln und die Chance auf Regen stieg auf einmal auf Nahezu 100 % – wir wurden bei offenem Verdeck dann doch etwas schneller und erreichten unser Ziel trocken.

Einmarsch der Gladiatoren.

Einmarsch der Gladiatoren.

Fertig zum geSchlossenen Parken.

Nach dem Regen ist vor dem Abend der Siegesehrung. Es galt ja noch den Gewinner des Einparkwettbewerbes zu küren. Nachdem dies geschehen war, wurde das Buffet restlos geleert und dann versucht die Theke zu erleichtern. Wir waren gut aber irgendwann galt es doch wieder in das schöne Bett zu gehen.

Ein kleines Katerfrühstück am Sonntag läutet dann auch die individuelle Heimfahrt ein.

Abschließend: Vielen Dank an Pawel und Manuela + Tanja und Ralf für das schöne Wochenende.

TKA Plus Bilderspenden.

Ach ja und Presse war auch dabei: